++ TEILEN ++ Grüne Klubobfrau Maurer rät armutsgefährdeten Österreichern zu Gang ins Pfandleihhaus



Zeiten der Coronavirus-Krise sind offensichtlich auch Zeiten für „Hobby-Ökonomen“. Als eine solche stellte sich die grüne Klubobfrau Sigrid Maurer auf Twitter dar. In einer Diskussion um die ab gestern, Dienstag, teilweise erfolgte Öffnung von Geschäftsstandorten ging es auch um Pfandleihhäuser.

Grüne löschte peinlichen Tweet inzwischen
Die Grüne Maurer rät in ihren – inzwischen gelöschten – Tweets, die hier auszugweise wiedergegeben werden, zum Gang ins Pfandleihhaus, und das insbesondere auch den österreichischen Pensionisten, um finanziell die aktuelle Coronavirus-Krise zu überstehen (Rechtschreibfehler im Original):

D. S.: Man könnte beispielsweise die Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld erhöhen. Oder man lässt zum Beispiel die Pfandleiher aufsperren.

Maurer: Eigentlich geht es um Menschen, die ihr Zeug versetzen müssen damit sie an Geld kommen. Wissen viele nicht, dass das für manche Menschen sehr relevant ist.

Es geht meistens um Pensionist*innen. Ich verstehe nicht wie Menschen, die ein großes Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit haben, sich über eine Maßnahme echauffieren können, die eine ganz konkrete Hilfestellung für arme Menschen in der jetzigen Corona-Situation sind.

K. D.: Wenn sie das nicht verstehen, sind sie ME mehr als fehl am Platz. Glauben sie denn wirklich, dass ein armer Mensch etwas zu versetzen hat?

Maurer: Ja, weil das eine ganz konkrete Forderung eben dieser Menschen ist die an uns herangetragen wurde.

K.D.: Können sie uns sagen, wie viele arme Menschen das gefordert haben?

Maurer: genügend dass wir dafür gesorgt haben dass die Pfandleihen drin sind.

M.D.: Wie viele Menschen haben gerechte Vermögensverteilung gefordert, statt sein Hab und Gut im Pfandleihhaus verlieren zu müssen?

Maurer: und was hat der Vizekanzler diese Woche grad zu dem Thema gesagt, hm?

M.D.: Ich würde eine faire Diskussion passender finden, statt Tweets zu löschen! Oder ist das als Zustimmung zu „Genug geredet, jetzt muss gehandelt werden“ zu verstehen?

Maurer: Ja, über Maßnahmen, die die Arbeitslosen abfangen kann man gerne diskutieren. Sich gleichzeitig über die Pfandleihen lustig zu machen finde ich letztklassig und letztlich verächtlich gegenüber jenen, die sie brauchen. Von wegen sozial.

nein, ich hab eigentlich keine Zeit für die Diskussion und bringe offensichtlich nicht rüber was mich so ärgert – die Verachtung gegenüber den Leuten die das brauchen und die Einbildung, irgendwem ging es besser wenn sie weiter zu wären. Und das wars jetzt von mir dazu.

Dass Ratschläge zum Gang ins Pfandleihhaus für jene Personen, die aktuell durch die Zwangsmaßnahmen der schwarz-grünen Bundesregierung ökonomisch unter die Räder kommen, ausgerechnet von Sigrid Maurer kommen, wundert nicht. Sie ist Berufspolitikerin, ohne tatsächliche Berufserfahrung in der realen Wirtschaft. Außer “Ferialjobs in der Gastronomie” war sie laut Lebenslauf auf der Parlaments-Webseite ihr ganzes Berufsleben Funktionärin und Mandatarin bei den Grünen.

Und von ihrer Ausbildung her ist die grüne Klubobfrau Soziologin, daher scheint nicht ausgeschlossen, dass sie die Maßnahmen rund um die Corona-Pandemie für sich selbst als großes soziologische Experiment begreift, auch wenn es zu Lasten der Österreicher geht.


Meldung vom: 2020-04-15 08:53:53Aufrufe: 212


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Quelle: www.unzensuriert.at