POL-ME: Unklarer Sachverhalt: Trio wird attackiert - Polizei sucht Zeugen - Langenfeld - 2005015



Mettmann (ots) Bereits in der vergangenen Woche, am Donnerstag (30. April 2020) ist die Polizei von unbeteiligten Zeugen zu einer körperlichen Auseinandersetzung an die Karl-Benz-Straße nach Berghausen gerufen worden. Eine Autofahrerin hatte sich bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass mehrere Personen mit Baseballschlägern auf drei Männer und deren Auto eingeschlagen haben sollen. Aus ermittlungstaktischen Gründen hatte die Kreispolizeibehörde Mettmann bislang nicht über den Vorfall berichtet, jetzt wenden sich die Ermittler jedoch noch einmal an die Öffentlichkeit und bitten um Zeugenhinweise. Das war nach dem Stand der aktuellen Erkenntnisse geschehen: Um kurz nach 17 Uhr waren drei Männer (ein 45 Jahre alter Leverkusener mit seinen beiden 20 und 22 Jahre alten Söhnen) mit einem weißen Ford S-Max in Langenfeld über die Karl-Benz-Straße in Richtung der Autobahnauffahrt der Autobahn 59 gefahren. Als das Trio verkehrsbedingt an der Kreuzung zur Berghausener Straße anhalten musste, näherte sich laut der Aussage einer unbeteiligten Zeugin ein weißer Opel Vivaro sowie ein nicht näher beschriebener schwarzer Kombi. Die beiden Autos hielten neben dem S-Max an und insgesamt drei Männer stiegen aus den beiden Fahrzeugen aus und gingen auf den S-Max zu. Zwei der Männer sollen einen Baseballschläger mit sich geführt haben, der dritte ein Messer. Plötzlich begannen die drei Unbekannten, auf den S-Max einzuschlagen, woraufhin die drei Insassen aus ihrem Ford ausstiegen. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung unter den sechs Personen, ehe die drei Männer aus dem Ford zurück in ihr Auto kehrten und über die Autobahn 59 in Fahrtrichtung Düsseldorf vor den Angreifern flüchteten. Die Polizei leitete nach den Schilderungen der Zeugin sofort Fahndungsmaßnahmen nach den beteiligten Autos ein, konnte diese jedoch zunächst nicht ausfindig machen. Wenig später erschienen die drei Männer mit ihrem Ford S-Max jedoch bei der Autobahnwache in Hilden, wo sie den Vorfall zur Anzeige brachten. Hier gaben sie an, auf der Autobahn weiter von dem Opel Vivaro bedrängt und sogar gerammt worden zu sein. Die weiteren Angaben der Geschädigten waren zum Teil widersprüchlich und führten bislang nicht zu einer Tatklärung. Die drei Leverkusener wurden bei dem Angriff glücklicherweise nur leicht verletzt. Die bisherigen Ermittlungen des örtlich zuständigen Kriminalkommissariats führten bislang leider noch nicht zur Identifizierung der drei mutmaßlichen Angreifer. Da es laut der Zeugin während der körperlichen Auseinandersetzung an der Kreuzung jedoch einen Rückstau gegeben hatte, gehen die Ermittler davon aus, dass möglicherweise weitere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer Zeugen des Vorfalls wurden und sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben. Die Polizei bittet, dass sich diese Zeugen zur Klärung des Sachverhalts bei der Polizei melden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld zu jeder Zeit unter der Rufnummer 02173 288-6310 entgegen. Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an: Kreispolizeibehörde Mettmann
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Meldung vom: 2020-05-05 12:50:51Aufrufe: 25


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Quelle: www.presseportal.de