Bundespolizeidirektion München: Ungeplanter Zwischenstopp bei Grenzkontrolle: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle



A93 / Kiefersfelden (ots) Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Bundespolizei am Sonntag (3. Mai) einen polnischen Staatsangehörigen gestoppt. Er wurde in drei Fällen von der Staatsanwaltschaft in Kleve gesucht. Gegen den 27-Jährigen war wegen Diebstahls eine Geldstrafe verhängt worden. Ersatzweise waren laut Strafbefehl 99 Tage Haft vorgesehen. Vor Ort entrichtete der Pole den geforderten Betrag von rund 1.100 Euro. Auch wenn er danach weiterfahren durfte, wird er sich voraussichtlich mit weiteren Vorwürfen auseinandersetzen müssen. Die Staatsanwaltschaft in Kleve war in zwei anderen Fällen wegen räuberischen und besonders schweren Diebstahls am Aufenthaltsort des Mannes interessiert. Ein Landsmann des Polen wurde ebenfalls in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüft. Der 27-Jährige konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber bei ihrer Recherche im Polizeicomputer stießen die Bundespolizisten auch auf drei Fahndungsnotierungen. Die Nürnberger Staatsanwaltschaft suchte anlässlich einer Insolvenzverschleppung nach dem Polen. Ferner hatten die Staatsanwaltschaften Deggendorf und Regensburg Erzwingungshaft für ihn angeordnet, weil er Geldbußen und Verfahrenskosten in Höhe von 300 Euro nicht gezahlt hatte. Dies holte der Osteuropäer nun nach und durfte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen. Rund 1.400 Euro hatte ein österreichischer Staatsangehöriger zu zahlen. Laut Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin war er wegen Beleidigung verurteilt worden. Diese Summe musste der 31 Jahre alte Mann zunächst aufbringen, bevor ihm die Bundespolizei seine Weiterfahrt und damit die Einreise nach Deutschland gestattete. Rückfragen bitte an: Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.


Meldung vom: 2020-05-04 14:45:48Aufrufe: 36


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Quelle: www.presseportal.de