Verein will Männer aus den Wiener Bädern aussperren


Meldung vom: 2020-04-30 11:59:09Aufrufe: 120




Nachdem Urlaub im Ausland nicht oder kaum möglich sein wird und die heimischen Bäder bald mit strengen Personenlimits aufsperren, soll das Angebot "stärker den Kundenwünschen entsprechen als es derzeit der Fall ist", so Ayse Albayrak vom Bündnis "Soziales Österreich der Zukunft" (SÖZ). Neben Aktionen für Beweglichkeit und Fitness, Versehrten- und Seniorenschwimmen genieße das Frauenschwimmen eine hohe Nachfrage.

Das SÖZ fordert daher "ein reichhaltiges Angebot an ganztägigen Frauenschwimm-Tagen in den Bädern Wiens". "Speziell beim Frauen-Schwimmen solle den Badegästen aus unterschiedlichsten Überlegungen heraus (z.B. anderer Kulturkreis, persönliche Unsicherheit, Behinderungen) die Möglichkeit geboten werden, unter ihresgleichen zu sein und den Aufenthalt im Bad zu genießen", so die Begründung.

"Alle Bürgerinnen sollen, an heißen Sommertagen, die Möglichkeit zur Abkühlung und Erholung bekommen. Eine pluralistisch fortschrittliche Gesellschaft, ist jene die auch Sensibilitäten für all ihre BürgerInnen entwickelt", sagt Albayrak. "Wir richten unseren Appell per offenem Brief an die Verantwortlichen in der Politik sowie den Magistraten zuständig für Bäderverwaltung."

Schon in der Vergangenheit hatte das SÖZ ein eigenes Frauenschwimmbad für Wien gefordert. "Der Druck, den von Gesellschaft oder Modewelt vorgegebenen Schönheitsidealen entsprechen zu müssen, ist für viele Frauen eine enorme Last", hieß es damals. Das SÖZ hatte sich auch in Allianz ohne Parteimitgliedschaft von Martha Bißmann für die Wien-Wahl 2020 angekündigt.


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Quelle: www.heute.at