Coronavirus: Gehen wir künftig verschleiert raus?


Die Wiener Designerin Aniko hat sich auf Nasen-Mund-Schutzmasken spezialisiert, die so geschnitten s ... nd, dass Brillen nicht beschlagen. Jetzt sorgt sie mit einer Idee für Aufsehen, mit der verhindert werden kann, dass man sich unabsichtlich ins Gesicht greift und so über die Hände mit dem Coronavirus infiziert wird.

Der Mund-Nasen-Schutz bestimmt derzeit das Alltagsbild in Österreich und wird auch in den kommenden Monaten ein ständiger Begleiter sein. Wer die Umwelt schonen und außerdem ein wenig mehr Stil im Gesicht zeigen will, besorgt sich derzeit deshalb statt Wegwerfmasken lieber Masken aus Stoff. Sie werden nach dem Tragen einfach gewaschen und können immer wieder getragen werden. Ein Problem bei den meisten Masken ist, dass Brillen und Sonnenbrillen durch die Atemfeuchtigkeit oft anlaufen und man sich dadurch öfter an die Augen fasst. Dem will Aniko Abhilfe schaffen. Sie hat ihre Schutzmasken so designt, dass „dank des festen Sitzes an der Nasenwurzel und der funktionalen Kinnpartie die Luft nach unten entweicht und so das Anlaufen der Brillen sowie ein Hitzestau verhindert wird“.

Einen Schritt weiter geht die Designerin mit einer Art Brautschleier für den Alltag, den sie VitaVeil nennt. Angelehnt an die Funktionalität von Tropenhüten soll ein Schleier, der zu 100 Prozent aus recycelten PET-Flaschen besteht, einen Mehrfachschutz bieten.

„Im Schnitt fasst sich der Mensch bis zu sechzig Mal am Tag ins Auge und lässt somit Bakterien, Viren und Schmutz freie Bahn. Mit dem VitaVeil verhindert man eine Tröpfcheninfektion und erweitert damit die Funktion der MNS-Maske auf die gesamte Gesichtspartie. Darüber hinaus schützt sie das Gesicht vor lästigen Insekten beim Radfahren oder in lauen Sommernächten und kommt auch nach der Covid-19-Zeit zum stylischen Einsatz“, heißt es in einer Presseerklärung.

Ob sich die Idee durchsetzen wird, muss man wohl abwarten. Geschäfte wird man aber vermutlich auch mit diesem Schleier nur mit einem weiteren Mundschutz darunter, der andere Personen vor einer Tröpcheninfektion schützen soll, betreten dürfen.



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Veröffentlicht: 2020-04-29 14:37:08Aufrufe:


Quelle: www.krone.at
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