Bundespolizeidirektion München: Zahltag bei Grenzkontrollen / Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle


Meldung vom: 2020-04-21 13:50:15Aufrufe: 80




A93 / Kiefersfelden (ots) Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Bundespolizei am Montag (20. April) mehrere gesuchte Straftäter gestoppt. Ein 42-jähriger Mitfahrer eines Wagens mit britischer Zulassung konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber bei ihrer Recherche im Polizeicomputer stießen die Beamten auf eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Duisburg. Wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort hatte der Rumäne Justizschulden in vierstelliger Höhe. Vor Ort entrichtete der Verurteilte den geforderten Betrag von rund 1.400 Euro. Anschließend durfte er seine Reise fortsetzen. Ebenfalls in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften die Bundespolizisten die Personalien des Fahrers eines Kleintransporters. Dabei stellten sie fest, dass der Ukrainer von der Würzburger Staatsanwaltschaft gesucht wurde. Wegen unerlaubten Aufenthalts war gegen ihn eine Geldstrafe in Höhe von 400 Euro verhängt worden. Diese Summe hatte der 40-Jährige allerdings bisher nicht bezahlt. Das holte der Osteuropäer nun nach und konnte sich wieder auf den Weg machen. Nicht weniger als 1.500 Euro hatte ein rumänischer Staatsangehöriger zu zahlen. Laut Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Essen war er wegen Diebstahls verurteilt worden. Obwohl der 36 Jahre alte Mann die Summe bei den Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn aufbringen konnte, musste er dennoch nach Österreich zurückkehren. Die Bundespolizei verweigerte ihm die Einreise nach Deutschland, da er keinen triftigen Reisegrund nachweisen konnte. Rückfragen bitte an: Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
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Quelle: www.presseportal.de